Startseite (Überblick) • Chronologie • Schwarzes Brett • Download • Links • Kontakt • Impressum • Wetterauer Initiative


 
CHRONOLOGIE: Licher Wochenblatt vom 06.02.2003

Staatssekretärin will wegen Horlofftalbahn nachhaken

    Hungen (gv). Die Gunst der Stunde des Wahlkampfs nutzte Stefan Kannwischer als Moderator des Initiativkreises Horlofftalbahn, um die Politiker, die auf ihrer Tour auch nach Hungen kamen, mit dem Anliegen der Arbeitsgruppe bekannt zu machen und um Unterstützung zu bitten.

    Innenminister Volker Bouffier, spendete nicht nur spontan 250 Euro, sondern gab auch das Versprechen, sich, soweit es in seiner Kompetenz liegt, stark zu machen, für den Erhalt der Horlofftalbahn. "Hungen soll nicht abgekoppelt werden", war sein Wunsch, den er schließlich beim Neujahrsempfang der CDU äußerte.

    In Doris Gleicke, Staatssekretärin aus dem Verkehrsministerium, hatte Kannwischer eine weitere Ansprechpartnerin gefunden. Ihr überreichte er dasselbe Schreiben wie vorher Bouffier. Zwar betonte die Politikerin aus Berlin, dass der regionale schienengebundene Verkehr nicht Sache des Bundes sondern der Länder sei, doch werde sie von Berlin aus versuchen, das Land an seine Pflicht als Besteller des Schienenverkehrs zu erinnern.

    In dem Schreiben, das Kannwischer den Politikern übergab, wies er darauf hin, dass Vorgaben der Gebietskörperschaften und Beschlüsse der hessischen Landesregierung zur Stärkung der regionalen Infrastruktur Mittelhessens offensichtlich von Seiten des RMV ignoriert worden seien. Anders könne die Handlungsweise des RMV, der die Horlofftalbahn bereits in seinem Fahrplan ab April gestrichen hat, nicht verstanden werden.

    Weiter fordert der Arbeitskreis in dem Schreiben Bereitstellung von Mitteln für Sanierung und den Ausbau der Horlofftalbahn, Rückübertragung in das Schienenverkehrs-Grundnetz - was Zuschüsse bedeutet - Fahrtzeitver-kürzung und Serviceverbesserung um die Strecke attraktiver zu machen.
«   zurück zur übergeordneten Seite